die Geschichte des Rosenwirt

Die Erbauung unserer Hauses geht nachweislich bis in das 13. Jahrhundert zurück. Seit der Errichtung bis zum heutigen Tag wurde nichts grundlegendes am Haus verändert. Die Grundmauern im Erd- und Kellergeschoss weisen einen Durchmesser von bis zu 1,40 Metern auf.
1563 wurde erstmals ein Gasthof betrieben. Dazumal noch unter dem Namen "Gasthaus zum Brunnen". Zu der Zeit ging der Mühlbach direkt am Haus vorbei. Sicherlich war eine nicht unweit gelegene Brücke Grund des Namens. Die Gasstube befand sich damals im 1. Stock.
Vor allem wurde das Haus als Bauernhof verwendet. Sowohl Kühe und Pferde wurden gehalten, aber auch Obstbau betrieben.
Seit 1938 wird die Goldene Rose als Gasthaus mit Zimmern geführt. Zugleich wurde immer noch Landwirtschaft betrieben. Der "Rosenwirt" brachte es zu einem der drei größten Bauernhöfen in der Umgebung, mit über 25 ha. Grund.
Zahlreiche Einheimische erzählen noch darüber, dass sie einmal beim Rosenwirt als Knecht gearbeitet haben oder als Junge die Kühe hüten mußten.
Da der Bauernhof kein "Geschlossener Hof" war, würde dieser immer wieder zersplittert und unter die Erben aufgeteilt.
Der neuere Hintere Teil des Hauses war früher der Stadel und dort, wo jetzt unser Speisesaal liegt, war eine Garage.

Postkarte aus dem Jahr 1950

Das Haus ist im Grunde genau so geblieben. Über der Tür ganz rechts steht "maccelleria" für Metzgerei und weiter ober kann man gut "Albergo Rosa d'Oro" lesen. Albergo steht für Gasthaus.

Zu dieser Zeit waren nur italienische Beschriftungen erlaubt.

Eines der ersten Hausprospekte in "Farbe" aus dem Jahr 1961.
Das Wappen der Familie Wielander ziert heute noch die Theke der Gaststube.

Hausprospekt von 1969.

Auszug aus unserem Hausprospekt aus dem Jahr 1974 nach einigem Umbau.

Auszug aus unserem Hausprospekt aus dem Jahr 1985. Wesentliche Umbauten wurden zwar nicht mehr vorgenommen, aber man ging auch mit der Zeit und das Prospekt wurde moderner.

Postkarte aus dem Jahr 1986.